Workshop Gesundheit – ein Erlebnisbericht

Der zweite Workshop bei ottpunkt ist nun Geschichte. Eine sehr intensive und erlebnisreiche Geschichte! Diese schildere ich euch nun als Teilnehmende und als Workshopleitende:

Eine Handvoll Leute finden sich ein in den Räumen von ottpunkt. Die Atmosphäre ist sehr hell und lichtgeflutet, alles ist schlicht eingerichtet. Die Räume sind im unteren Stock wo der Empfang stattfindet eher klein, aber alles ist offen gehalten. Alle bekommen einen Kaffee angeboten und im Sitzungszimmer gibt es Gipfeli. Die meisten kennen sich schon, oder mindestens jemanden der Anwesenden. Ich selber bin natürlich etwas nervös, da ich gleich den ersten Workshop meines Lebens halten soll.
Claudia Ott begrüsst die Runde und stellt uns Therapeuten vor. Sie geht auch kurz auf die Philosophie von ottpunkt ein, auf das Gesamtkonzept im Gesundheitsbereich. Indem wir verschiedene Therapien und Therapeuten unter einem Dach haben, können wir die beste Lösung für unsere Klienten finden. Was teilweise auch eine Beratung in verschiedenen Lebensbereichen oder eben auch Körpertherapie oder Naturheilpraxis sein kann.
Die Gruppe wird aufgeteilt und je ein Workshop startet.

Meine Gruppe startet mit einer craniosacralen Meditation: das ist eine geführte Meditation in der wir sehr bewusst in die Körperregionen und Funktionen hineinfühlen, welche in der craniosacralen Therapie angesprochen werden. Die Teilnehmer sollen sich in ihre Körper hineinfühlen und ihr System wahrnehmen auf eine bis anhin unbekannte Weise. Ich merke nach der Meditation, dass sich eine schöne Ruhe ausgebreitet hat und wir tauschen uns aus, wie die Meditation für jeden gelaufen ist.
Dann erzähle ich kurz woher die Craniosacrale Therapie kommt, wer sie gegründet und weiterentwickelt hat. In einer Gruppe kommen auch Fragen auf, zum Beispiel was der Unterschied zur Osteopathie oder Chiropraktik ist etc. Wir klären soweit es geht alle Themen und kommen dann zum praktischen Teil. Die TeilnehmerInnen bilden Zweiergruppen und versuchen aneinander den craniosacralen Rhythmus wahrzunehmen.
Erstaunlich und wunderschön ist dann, was die Teilnehmerinnen alles spüren! Es kommt mir vor, als hätten sie nicht damit gerechnet. Für mich ist es teilweise schwierig anzuleiten, weil manche dann alles spüren, was im anderen vorgeht, andere sind zu nah am Körper und müssen erst Abstand gewinnen. Wunderschön ist es, wie sich alle darauf einlassen und in eine neue Welt schnuppern!

Nach einer kurzen Pause geht es weiter in die Gefilde der Naturheilpraxis. Wir gehen dazu in den grösseren Sitzungsraum nach oben, der den grössten Teil des Dachgeschosses ausmacht. Sehr heimelig ist es hier mit den Balken, aber auch sehr luftig und hell.
Wir bekommen Unterlagen zu Schüsslersalzen, orthomolekularer Medizin und Aromatherapie. Christine Frey gibt uns einen Überblick was für verschiedene Arten des Nahrungszusatzes man verwenden kann und auf welcher Ebene diese wirken. Sie schöpft aus einem riesigen Fundus von Wissen und Erfahrung und weiss zu allen unseren Fragen eine kompetente Antwort. Wir bekommen auch ein kleines Müsterchen Schüsslersalz und gehen dann zur Aromatherapie weiter. Die verschiedenen Düfte vernebeln oder eben beleben unsere Sinne – es wird bewusst, was man auch im Alltag ohne grossen Aufwand verwenden kann. Wenn man Bescheid weiss natürlich…
Die Sprache kommt noch auf Numerologie und sie verspricht uns nach der Mittagspause einen kurzen Einblick in dieses Thema. Schon ist Mittagszeit und wir riechen schon, dass etwas feines im Haus ist!
Das Buffet ist in der Küche aufgebaut und sieht wunderbar lecker aus. Xaver Räber hat ein frisches, gesundes und leckeres Z Mittag gezaubert. In lockerer Atmosphäre essen wir uns satt, lachen und tauschen Geschichten aus.

Am Nachmittag steigen wir kurz in die Numerologie ein. Anhand des Geburtsdatums hat Christine Frey eine Schema erstellt, dass die charakterlichen Eigenschaften und auch die Körpersymptomatik auf den Punkt bringt. Natürlich kann in diesem Rahmen nicht jeder einzelne Teilnehmende eine komplette Deutung haben, aber es gibt schon ein paar Anhaltspunkte.
Wir gehen über zum dritten Workshop, Wahrnehmung von Claudia Ott. Sie erzählt uns zuerst kurz über unsere Wahrnehmung im Alltag. Wie wir von der oberflächlichen Betrachtung zur emotionalen Wahrnehmung unseres Gegenübers kommen. Dann geht es aber auch um uns selber. Es geht um unseren eigenen Lebensplan, den wir leben oder nicht leben. Was sind unsere Glaubensätze, was unsere Zukunftsvisionen und wie wollen wir diese verwirklichen?
Ich merke es tut gut, wieder einmal so grundsätzlich über mich selber nachzudenken. Über mein Leben, was ich mache und wo ich hinwill.
Wir üben Wahrnehmung auch an den Teilnehmenden selber. Tollerweise gibt es Mutige, welche nach vorne kommen und wir beschreiben sie und ihre Emotionen. Erstaunlich und Faszinierend dabei ist, dass es funktioniert! Wir merken alle sehr genau was läuft.
In der Gruppenarbeit gehen wir dann noch weiter und arbeiten mit den wahrgenommenen Symptomen.
Als wir wieder zusammenkommen ist eine schöne Stimmung von erfüllter Müdigkeit. Viele reden noch zusammen über das Erlebte und schliessen zusammen den ereignisvollen Tag ab.

Auf eine Neues Wahrnehmen – hoffentlich hat es allen so viel Spass gemacht wir mir!

 

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