«Heinz Hirt, haben Sie Mut …?»

Ein Gespräch über Führung und Emotionen

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Heinz Hirt hat Mut über Führung zu reden. Er ist es sich gewohnt zu führen. Für seine Mitarbeitenden legt er sich ins Zeug.
Aufgewachsen ist Heinz Hirt in Suhr zusammen mit seiner Schwester. Der Vater war Verwaltungsbeamter, die Mutter Hausfrau. Der Chef für Zoll und internationale Spedition bei Lagerhäuser AG, Schafisheim, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Beim heutigen Arbeitgeber machte er bereits die Lehre. Das war vor 35 Jahren. Karrierevorstellungen hatte er keine. «Ich übernahm jeweils die Jobs, die Ältere nicht wollten», sagt er. «So überwand ich Hierarchiestufe um Hierarchiestufe.»
In seinen beiden Abteilungen arbeiten zwölf Leute. Sie kümmern sich um Zollabfertigungen und internationale Spedition. Eine grosse Belastung für alle sind die so genannten hohen Peaks am Morgen und am späteren Nachmittag. Dann gilt es alle Ressourcen zusammenzuführen. Die Mitarbeitenden müssen in «no Time» Transporte abklären, Platzbedarf eruieren, Waren verzollen. «Es darf kein Fehler passieren. Und wenn einer passiert, muss der Verursacher dazustehen, auch wenns ein kurzfristiges Donnerwetter absetzt», sagt Heinz Hirt. «Ja. Ich erwarte viel von meinen Leuten.»

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Haben Sie Mut…?

Führung zwischen Leidenschaft und Vernunft

Claudia Ott im Gespräch mit dem Journalisten Martin Schuppli auf die Frage, was Führung mit Emotionen und Mut zu tun hat.

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Claudia Ott was steckt hinter der Firmenphilosophie von ottpunkt AG?
Die Systeme Wirtschaft und Gesundheit werden bei uns als Gesamtheit betrachtet. Mit hoher Rationalität, Emotionalität, Erfahrung, Energie und Humor. Wir gründeten unsere Firma als Plattform für den zwischenmenschlichen Bereich, um Menschen und Firmen zu begleiten.

Was ist deine Motivation dieses Mut Projekt ins Leben zu rufen?
Meine Motivation kommt aus der tagtäglichen Arbeit mit Menschen. Kommunikative und emotionale Transparenz zu schaffen braucht Mut, sehr viel Mut. In der Führung über Emotionen zu reden ist auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Ein riesiges Potential liegt in Gedankengängen, die nicht verwehrt, sondern ausgehalten und geäussert werden. Gedanken sind Träger für einen spontanen und zielgerichteten Führungsalltag. Deswegen braucht es Führungsplattformen um sich auszutauschen. Ottpunkt stellt diese zur Verfügung.

Welches Ziel verfolgst du mit dem Mut Projekt?
Dieses Projekt ist für offene, mutige Führungspersönlichkeiten, welche bereit sind anders zu denken. Führungspersönlichkeiten die Mut zum Reden haben und sensibel im Umgang mit sich selbst sind oder werden wollen. Und, dass das Verständnis für die Verantwortung, die eine Führungsperson trägt, mehr Anerkennung erhält. Eine Führungsperson ist oft einsam, hat Ängste und Unsicherheiten. Ich wünsche mir, dass dies gesehen und respektiert wird. Und, dass der Mut sich dem zu stellen anerkannt wird.

Was hat deine Kundschaft für einen Nutzen, wenn sie sich bei ottpunkt beraten lässt?
Eine pragmatische, unkomplizierte Standortfindung ist die Basis für die nächsten Schritte. Das schätzen unsere Kunden. Durch die Erkenntnisse aus der individuellen Fragestellung und ihrer Antwort bekommen sie Bestätigung für ihr Denken und Handeln. Der „Aha-Effekt“ lässt die Führungsperson klarer und strukturierter in der Entscheidungsfindung werden.

Wie funktioniert eine individuelle Standortbestimmung bei Dir?
Ich höre zu. Gleichzeitig erkennen wir zusammen über die Emotionen und das Energiesystem, wo die Vision, die Idee oder sogar Spannungsfelder, effektiv ihren Ursprung haben. Situationsbezogen stelle ich die Fragen. Indem mein Gegenüber Fragen beantwortet, setzt er sich bereits mit sich selbst auseinander. Somit nehmen die Erkennung und deren Handlungen ihre ersten Schritte in die richtige Richtung.

Dein Credo?
Wenn ich weiss, was ich bin, kann ich alles denken, Gutes, Schlechtes, alles! Die Konsequenz des „alles Denkens“ verstärkt die freie Handlung und öffnet den Horizont der Authentizität.

Was ist wichtig um eine authentische Führungsperson zu sein?
Das fachliche Wissen. Die Leidenschaft für die Aufgabe, die ethischen Überzeugen. Ehrlichkeit, Wahrheit sowie Demut.

Warum lancierst Du das Mut-Projekt mit Führungsverantwortlichen?
Um Ideen und Visionen in die Handlungsebene zu bringen. Emotionale Gedankengänge zu verwenden und die Selbstreflexion zu fördern. Es braucht Mut in der heutigen Gesellschaft über emotionale Führungsentscheide zu sprechen.

Verhält sich ein Mensch heute anders in der Führungsverantwortung?
Die evolutionäre Entwicklung unserer Wirtschaft-, Sozial- und politischen Strukturen ist sehr schnelllebig. Wir Menschen haben unsere Emotionen über Jahrhunderte nicht verändert. Jedoch haben sich die Technologie und die Dienstleistungsanforderungen stark vom Menschen wegbewegt.

Du zeigst also eine andere Führungsperspektive auf?
Nein, andere Denkansätze. Es gibt kein richtig oder falsch, nur die Anerkennung der Erfahrung. Führen heisst: ich stehe zu dem was ich sage und sage das, wozu ich persönlich stehe. Man muss Menschen mögen und akzeptieren. Man muss Prioritäten setzen. Wissen, was tue ich selbst und was gebe ich ab. Achtsamkeit, Toleranz und trotzdem die Aufgaben lösen. Eine klare Strategie entlastet und lässt Freiraum zum Hinhören und Beobachten bei Mitarbeitenden und Kunden.

Spiegeln Emotionen denn die Wirklichkeit?
Ja. Es gibt nichts Faktischeres als Emotionen in uns. Emotionen sind die Wahrheit in uns. Entscheiden, tut man sich nicht. Situationsbezogen weiss ich, was zu tun ist. Die Kausalität (Ursache – Wirkung) hebelt unsere Emotion aus. Auch zu recht. Denken, dann Handeln.

Was sollte eine Führungspersönlichkeit aus deiner Sicht mitbringen?
Verantwortung, Einfühlungsvermögen und Respekt.

Das bedeutet konkret?
Das Bewusstsein soll immer in der Führung sein. Das heisst, es kostet viel Energie und es braucht Zeit. Vielen reicht diese Zeit nicht, da sie mit anderen Aufgaben beschäftigt sind. Führen heisst Visionen haben, Führen heisst Leidenschaft, Führen heisst Aufgaben verteilen und sehr viel Achtsamkeit. Führen ist ein Seilakt mit einem sehr hohen Verantwortungsgefühl.

Eine Herausforderung?
Ja klar. Will ich emotional führen, ist eine eigene Lebensphilosophie wichtig und befreiend. Ich muss mein Ziel kennen und den Gesamtüberblick behalten. Die Mitarbeiter achten, den Kunden ehren.

Was sollte eine Führungsperson beachten, bevor sie eine neue Funktion übernimmt?
Passt es für mich. Kann ich mich in diesem Umfeld entfalten. Bekommen meine Ideen Gehör. Fühle ich mich wohl? Das braucht eine differenzierte Betrachtungsweise. Die Firmenkultur und die eigene Überzeugung des Führungsstils sollten zusammenpassen. Wenn ich in einer Firma führe, die mir nicht entspricht, verliere ich mich selbst. Ich fange an mich anzupassen, Unausstehlichkeit und nicht Verstanden werden sind eine Folge davon, die niemandem von Nutzen ist.

Ist es schwierig offene Führungsverantwortliche zu finden, die über ihre Emotionen reden?
Sie sind da.
Und ich freue mich immer auf spannende Interview-Begegnungen und danke allen interessierten Interviewpartner und Lesern für ihre Zeit, ihre Offenheit und für ihre Selbstreflexion.

Claudia Ott

Auf dem ottpunkt Blog, Rubrik Interviews Führungskräfte wird ab September 2017 ein erstes Interview zu lesen sein.

Seminar Visionsentwicklung

Die Seminare sind entwickelt für Menschen, die in ihrer Persönlichkeit und ihrer Rolle:

  • > berufliche oder private Themen haben
  • > Führungsthemen beleuchten wollen
  • > eigene soziale Werte leben wollen
  • > Klarheit erzeugen wollen
  • > Ihre Visionen in die Handlung umsetzen wollen

Die Themen werden auf der Basis von Gesamtheit und unserer Handlungsebene mit den eigenen inneren Werkzeugen entwickelt.

  • > Rational, sachlich
  • > Emotional, energetisch

Grundseminare

Mensch sein in Gesellschaft/ Wirtschaft/ Sozial und Familiensystem:
Was muss, soll, kann, will oder darf ich sein?

Start Freitag: 22.09.2017, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr ausgebucht
Zusatzdatum Freitag: 29.09.2017, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
oder
Start Samstag: 07.10.2017, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Anmeldung über info@ottpunkt.ch bis jeweils 1 Woche vor Grundseminarbeginn.

Teilnehmer: beschränkte Teilnehmerzahl
Ort: ottpunkt Lenzburg
Kosten: CHF 180.00
Leitung: Claudia Ott

Entwicklungsseminare

Entwicklungsseminar 1
Gedankengut/ Intuition/ Empathie
Erkennen der persönlichen Instrumente
den Wert unserer Sinnesorgane kennenlernen
3 Std.
Freitag 20.10. / Samstag 28.10.17

Entwicklungsseminar 2
Kausalität versus Emotionen
Stärkung der persönlichen Wahrnehmung
Nutzen der persönlichen Instrumente
3 Std.
Freitag 03.11. / Samstag 11.11.17

Entwicklungsseminar 3
Polarität/ Resonanz/ Energie
Konstruktive und destruktive Kombinationen unserer Emotionen
3 Std.
Freitag 17.11. / Samstag 25.11.17

Teilnehmer: beschränkte Teilnehmerzahl
Ort: ottpunkt Lenzburg
Kosten: CHF 450.00
Leitung: Claudia Ott
Achtung nur 1-3 zusammen buchbar, Grundseminar 1 oder 2 als Voraussetzung!

 

 

Newsletter ottpunkt. Juni 2017

Herzlich willkommen zu unserem ersten Newsletter! Dieser wird maximal zweimal im Jahr erscheinen und wir möchten Sie auf unsere neusten und altbewährten Projekte aufmerksam machen:

Seminar Visionsentwicklung
Wahrnehmung und Intuition, eigene Werkzeuge kennenlernen für die Umsetzung
Von und mit Claudia Ott

Die langerwarteten Grundseminare starten an zwei Daten: Fr 22. September und Sa 7. Oktober 2017. In kleinen Gruppen (max. 4 Pers.) und in 4 Folgeseminaren à 3 Stunden wird die Umsetzung erarbeitet.
Wollen Sie Nägel mit Köpfen machen? Sie entwickeln ihre eigene Lebensgestaltung, die persönliche Vision ihrer privaten und beruflichen Themen.
Für die Anmeldung und Detailausschreibung melden Sie sich bitte auf:
info@ottpunkt.ch oder Tel +41 62 777 35 70.

Energiearbeit und Coaching
Das klassische Coaching ist bei Claudia Ott anders. Durch den Einsatz von Energiearbeit und Erkennung systemischer Zusammenhänge wird es noch effizienter.
Energiearbeit unterstützt das Coaching in folgenden Situationen:
Persönliche Standortbestimmung, Klarheit in herausfordernden Lebenssituationen erschaffen, Familienstrukturen entschlüsseln, Visionen / Ideen entwickeln.
Mehr Infos unter: http://ottpunkt.ch/coaching/

Craniosacraltherapie
Die sanfte Körpertherapie löst körperliche Beschwerden. Sie werden entführt in eine Tiefenentspannung welche ihr Blockaden löst und die Ressourcen wieder auffüllt.
Craniosacraltherapie empfehlen wir bei folgenden Themen:
körperliche Beschwerden und Einschränkungen nach Unfällen oder Altersbedingt, bei Schleudertrauma, Migräne und Tinnitus.
Begleitend ist die Therapie zu empfehlen in der Schwangerschaft und bei Neugeborenen.
Mehr Infos unter: http://ottpunkt.ch/therapie/ oder www.theresaraeber.ch

Krankenkassen anerkannt

Einfinden – Runterfahren – Ankommen

In der biodynamischen Craniosacraltherapie, gibt es für dich eine Zeit der Entschleunigung und der Ruhe, in der du dich regenerieren kannst. Die Körpertherapie hilft dir dich selber neu wahrzunehmen und zu spüren. Du kannst für einmal gar nicht reden oder loswerden was dich bedrückt. Alles ist möglich.

Der Fluss des Liquors, welcher im craniosacralen Rhythmus pulsiert, wird während der Behandlung angeregt. Durch feine Techniken lösen sich deine Faszien, dein Muskelgewebe wird weich und die Gelenke werden neu geschmiert. Das Nervensystem kann runterfahren und das Hormonsystem findet zum Ausgleich. Durch die Anregung des Systems wird die Erneuerung und Verfeinerung der ganzen Liquorflüssigkeit gefördert- das gibt dir neue Lebensenergie.

Ich behandle folgende Beschwerden:

> Migräne
> Tinnitus
> Schleudertrauma
> Bandscheibenprobleme
> Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
> Erschöpfungszustände
und vieles mehr….

Ich begleite Frauen während der Schwangerschaft und behandle Neugeborene mit Schlafproblemen, Schiefhals oder Koliken.

Auch in anderen schwierigen oder fordernden Lebenssituationen kann Craniosacraltherapie Halt und Selbstvertrauen geben.

Ich freue mich auf dich!

www.theresaraeber.ch

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Workshop Gesundheit – ein Erlebnisbericht

Der zweite Workshop bei ottpunkt ist nun Geschichte. Eine sehr intensive und erlebnisreiche Geschichte! Diese schildere ich euch nun als Teilnehmende und als Workshopleitende:

Eine Handvoll Leute finden sich ein in den Räumen von ottpunkt. Die Atmosphäre ist sehr hell und lichtgeflutet, alles ist schlicht eingerichtet. Die Räume sind im unteren Stock wo der Empfang stattfindet eher klein, aber alles ist offen gehalten. Alle bekommen einen Kaffee angeboten und im Sitzungszimmer gibt es Gipfeli. Die meisten kennen sich schon, oder mindestens jemanden der Anwesenden. Ich selber bin natürlich etwas nervös, da ich gleich den ersten Workshop meines Lebens halten soll.
Claudia Ott begrüsst die Runde und stellt uns Therapeuten vor. Sie geht auch kurz auf die Philosophie von ottpunkt ein, auf das Gesamtkonzept im Gesundheitsbereich. Indem wir verschiedene Therapien und Therapeuten unter einem Dach haben, können wir die beste Lösung für unsere Klienten finden. Was teilweise auch eine Beratung in verschiedenen Lebensbereichen oder eben auch Körpertherapie oder Naturheilpraxis sein kann.
Die Gruppe wird aufgeteilt und je ein Workshop startet.

Meine Gruppe startet mit einer craniosacralen Meditation: das ist eine geführte Meditation in der wir sehr bewusst in die Körperregionen und Funktionen hineinfühlen, welche in der craniosacralen Therapie angesprochen werden. Die Teilnehmer sollen sich in ihre Körper hineinfühlen und ihr System wahrnehmen auf eine bis anhin unbekannte Weise. Ich merke nach der Meditation, dass sich eine schöne Ruhe ausgebreitet hat und wir tauschen uns aus, wie die Meditation für jeden gelaufen ist.
Dann erzähle ich kurz woher die Craniosacrale Therapie kommt, wer sie gegründet und weiterentwickelt hat. In einer Gruppe kommen auch Fragen auf, zum Beispiel was der Unterschied zur Osteopathie oder Chiropraktik ist etc. Wir klären soweit es geht alle Themen und kommen dann zum praktischen Teil. Die TeilnehmerInnen bilden Zweiergruppen und versuchen aneinander den craniosacralen Rhythmus wahrzunehmen.
Erstaunlich und wunderschön ist dann, was die Teilnehmerinnen alles spüren! Es kommt mir vor, als hätten sie nicht damit gerechnet. Für mich ist es teilweise schwierig anzuleiten, weil manche dann alles spüren, was im anderen vorgeht, andere sind zu nah am Körper und müssen erst Abstand gewinnen. Wunderschön ist es, wie sich alle darauf einlassen und in eine neue Welt schnuppern!

Nach einer kurzen Pause geht es weiter in die Gefilde der Naturheilpraxis. Wir gehen dazu in den grösseren Sitzungsraum nach oben, der den grössten Teil des Dachgeschosses ausmacht. Sehr heimelig ist es hier mit den Balken, aber auch sehr luftig und hell.
Wir bekommen Unterlagen zu Schüsslersalzen, orthomolekularer Medizin und Aromatherapie. Christine Frey gibt uns einen Überblick was für verschiedene Arten des Nahrungszusatzes man verwenden kann und auf welcher Ebene diese wirken. Sie schöpft aus einem riesigen Fundus von Wissen und Erfahrung und weiss zu allen unseren Fragen eine kompetente Antwort. Wir bekommen auch ein kleines Müsterchen Schüsslersalz und gehen dann zur Aromatherapie weiter. Die verschiedenen Düfte vernebeln oder eben beleben unsere Sinne – es wird bewusst, was man auch im Alltag ohne grossen Aufwand verwenden kann. Wenn man Bescheid weiss natürlich…
Die Sprache kommt noch auf Numerologie und sie verspricht uns nach der Mittagspause einen kurzen Einblick in dieses Thema. Schon ist Mittagszeit und wir riechen schon, dass etwas feines im Haus ist!
Das Buffet ist in der Küche aufgebaut und sieht wunderbar lecker aus. Xaver Räber hat ein frisches, gesundes und leckeres Z Mittag gezaubert. In lockerer Atmosphäre essen wir uns satt, lachen und tauschen Geschichten aus.

Am Nachmittag steigen wir kurz in die Numerologie ein. Anhand des Geburtsdatums hat Christine Frey eine Schema erstellt, dass die charakterlichen Eigenschaften und auch die Körpersymptomatik auf den Punkt bringt. Natürlich kann in diesem Rahmen nicht jeder einzelne Teilnehmende eine komplette Deutung haben, aber es gibt schon ein paar Anhaltspunkte.
Wir gehen über zum dritten Workshop, Wahrnehmung von Claudia Ott. Sie erzählt uns zuerst kurz über unsere Wahrnehmung im Alltag. Wie wir von der oberflächlichen Betrachtung zur emotionalen Wahrnehmung unseres Gegenübers kommen. Dann geht es aber auch um uns selber. Es geht um unseren eigenen Lebensplan, den wir leben oder nicht leben. Was sind unsere Glaubensätze, was unsere Zukunftsvisionen und wie wollen wir diese verwirklichen?
Ich merke es tut gut, wieder einmal so grundsätzlich über mich selber nachzudenken. Über mein Leben, was ich mache und wo ich hinwill.
Wir üben Wahrnehmung auch an den Teilnehmenden selber. Tollerweise gibt es Mutige, welche nach vorne kommen und wir beschreiben sie und ihre Emotionen. Erstaunlich und Faszinierend dabei ist, dass es funktioniert! Wir merken alle sehr genau was läuft.
In der Gruppenarbeit gehen wir dann noch weiter und arbeiten mit den wahrgenommenen Symptomen.
Als wir wieder zusammenkommen ist eine schöne Stimmung von erfüllter Müdigkeit. Viele reden noch zusammen über das Erlebte und schliessen zusammen den ereignisvollen Tag ab.

Auf eine Neues Wahrnehmen – hoffentlich hat es allen so viel Spass gemacht wir mir!

 

Mentoring für CEO‘s

Wir möchten euch in diesem Blog eine weitere Dienstleistung von ottpunkt vorstellen.

Viele CEO’s oder Personen in leitenden Positionen kommen im Verlaufe ihrer Karriere an einen Punkt, in der die bewährten Strategien, nicht mehr die gewünschten Ziele bringen. Sie haben das Gefühl, dass sie und ihre Mitarbeiter nicht die gleiche Sprache sprechen.

Leben sie ihre Firmenkultur? Setzen sie die richtigen Schwerpunkte?
Nehmen sie sich die Zeit für ein vertrauliches Mentoring – ein Coaching.

  1. Kontaktphase (ca. 1h)
    Sie treten mit uns in Kontakt und wir vereinbaren ein unverbindliches Gespräch. Ihr Anliegen und ihre Vorstellungen werden besprochen und wir definieren individuell das weitere Vorgehen.
  2. Analysephase
    Es folgt eine Gesamtanalyse, in der eine Standortbestimmung erstellt wird und ihre Ziele festgelegt werden. Das können Themen wie operative Geschäfte, Teambildung, Mitarbeiter, Visionsumsetzung u.v.m. umfassen.
  3. Arbeits- und Entwicklungsphase
    Strategien werden ausgearbeitet, individuelle Methoden gemeinsam erstellt, damit sie ihre Ziele erreichen können.
    Diese können Führungscoachings, Workshops für ihr Team, Mitarbeitergespräche oder auch Kommunikationsschulungen sein. Dieser Prozess kann zwischen einem halben und einem Jahr dauern.

Während dieser ganzen Zeit sind wir als Mentor in ihrer Nähe.

Claudia Ott freut sich auf ihre Kontaktaufnahme!

Burnout und dessen emotionale Hintergründe

Kennen Sie das? Die Gedanken kreisen, aber es hört nicht auf zu denken! Es denkt und denkt…

Dieser Vorgang ist ein hochkomplexer Ablauf im Gehirn, körperlich spürbar und höchst anstrengend. Die Psyche, die Seele, unser ganzes System, koppelt sich an unseren Denkprozess an, zeigt Ursache und Wirkung als Gegenspieler in uns, bis hin zu somatischen Beschwerden und Alltagsproblemen.

Das Weiterexistieren im Beruf wird zu einer Königsdisziplin, um sich nicht anmerken lassen, wie ausgebrannt man ist. Das Wissen, ich habe schon so viel ausprobiert, lässt die Hoffnung, wie auch die Verzweiflung, als komplexen Gedankengang nicht mehr los.

 

Gedanken über das Denken

Denken wir zu viel, zu kompliziert? Was genau lösen Gedanken in uns aus? Sie beflügeln, sie treiben uns zu möglichen und unmöglichen Handlungen oder sie lähmen uns und eine Müdigkeit und eine Überforderung schlägt sich auf uns nieder. In der heutigen Zeit, sind das richtige Denken und der Erfolg damit, ein Seilakt zwischen der eigenen Menschlichkeit und Fürsorge, bis hin zur Auseinandersetzung mit der weltlichen Gesellschaftsstruktur eine Herausforderung.

Es braucht viel Kraft, viel Eigeninitiative und Selbstverantwortung, Geduld und vor allem die Überzeugung zur eigenen Lebensphilosophie, um die Gedanken als prosperierende Ressource zu erleben.

 

Gefühle

Gedanken, die in uns herumschwirren, sich verselbstständigen und uns beunruhigen, ängstlich oder glücklich sein lassen, sind immer vernetzt mit unserer Gefühlswelt. Ein Teil der Ursprünglichkeit jedes Menschen sind die Sinnesorgane. Prompt sind wir in einem Gedankenchaos und schon mitten in einem Kreis, der so endlos scheint. Gelebtes und ungelebtes fängt sich unbewusst an zu vermischen. Diese Mixtur zu differenzieren hat seine Tücken. Wir alle geniessen zu unserer eigenen Wahrnehmung eine Erziehung, Verhaltensmuster, ein soziales Umfeld, offene und räumliche Strukturen. Ich kann nicht, ich darf nicht, ich möchte aber, so ist man hin und hergerissen sich zu entscheiden. Ich glaube, das ist jedem von uns bekannt. Der Krater zwischen den gesellschaftlichen und anerzogenen Wünschen und unser eigenes, innerstes Fühlen, wird immer grösser.

Eine Müdigkeit breitet sich im Körper und in der Psyche aus, wenn wir ständig gegen unser innerstes Fühlen ankämpfen. Jeder Mensch hat Anspruch auf Respekt und Wertschätzung, denn daraus resultiert die Anerkennung und die Sichtweise jeder individuellen Leistung.

 

Strukturverlust

Ziele sind eine wichtige Voraussetzung zum Denken, bringen sie doch Ordnung und Struktur. Wie, Was, Wo, Wann, Wieviel und Warum. Struktur gibt Halt und Sicherheit und ein Wissen über Fragen und Feststellungen, die ständig in uns wuchern.

Ein Gefühl von: ja ich will, ist wichtig und lässt den Gedanken weiterkommen und zeigt ein Ziel. Erst jetzt wird es klar und wir können die Umsetzung in Angriff nehmen. Viele berufstätige Menschen wünschen sich mehr Ruhe, mehr Gelassenheit im heutigen Zeitmanagement und im gesellschaftlichen Wettkampfdenken. Eine globale Lösung für den Einzelnen gibt es nicht. Nur das Befassen mit dem Individuum verschafft Ruhe, Ordnung und Wissen.

 

Bin ich richtig unterwegs?

Bin ich im richtigen Beruf, in der richtigen Rolle und in einer für mich stimmigen Firma, die ihre Kultur lebt? „Gelebt werden“ kann Jahre/Jahrzehnte funktionieren. Irgendeinmal ist der Mensch an einem Punkt angelangt, wo die Kraftreserven leer sind. Die Forderungen gegen sich selbst lassen nach, die von aussen zugeführten Aufgaben, lassen einem nicht mehr atmen. Das äussere Lächeln das Herz traurig stimmt, das Gefühl sich breitmacht; es gelingt nichts mehr. Die Überforderung mit sich selbst und mit dem Umfeld wird anstrengender und unkontrollierbar. Das Selbstvertrauen sinkt in sich zusammen. Das Denken über das „Warum“ wird noch anstrengender und fast feindselig. Vieles scheint uns zu unwichtig um nach Aussen eine Transparenz zu schaffen. Das schlechte Gewissen, Schuldgefühle und Unwohlsein plagen uns und im sozialen Verhalten zeigt sich eine Wirkung, die ungesund ist.

Konsequenzen ziehen, sich hinstellen, zu etwas das Jahrelang im Bewusst-oder Unterbewusstsein geschlummert hat erfordert Standhaftigkeit und Vertrauen. Denn die Konsequenz und die Anerkennung zu sich selbst, erfordert sehr viel Stärke und Durchhaltewillen. Veränderung ist schwierig und macht Angst.

Ich muss mich nicht verändern, aber wissen, wie ich funktioniere und meine eigenen Anforderungen kennen.

 

Vorgehen bei ottpunkt

Wir nehmen uns Zeit und bieten Ihnen eine Standortbestimmung mit der Entwicklung zu sich selbst. Verantwortlichkeit und Verbindlichkeit klären, Selbstreflexion und Empathie verstehen. Emotion als Gleichwertigkeit erkennen.

Craniosacraltherapie bei ottpunkt

 

Die Körpertherapie kann bei verschiedenen körperlichen und seelischen Belastungen zu Besserung verhelfen.

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Die Körpertherapie basiert auf den rhythmischen Bewegungen der Liquor Flüssigkeit im zentralen Nervensystem. Die beiden Pole, der Schädel (Cranium) und das Kreuzbein (Sacrum), bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkmembranen eine Einheit, in welcher die Liquor Flüssigkeit pulsiert und sich im ganzen Körper ausbreitet. Durch sanfte Berührungen werden Verspannungen und Blockaden gelöst und unterfunktionelles Gewebe zur Heilung angeregt.

Craniosacraltherapie wird vor allem bei chronischen oder akuten Rücken- und Nackenbeschwerden empfohlen, Migräne und Tinnitus, sowie Schlaf- und Verdauungsproblemen. Tiefenentspannung führt zur Verbesserung des psychischen Befindens und Abbau von stressbedingten Beschwerden.

Eine Sitzung dauert normalerweise 60 Minuten und kann über Krankenkassen Zusatzversicherungen, welche dem EMR angeschlossen sind, abgerechnet werden.

Terminvereinbarungen nehmen wir gerne persönlich 076 507 35 61 oder per mail theresa.raeber@ottpunkt.ch, entgegen.

Was macht ottpunkt einzigartig?

Ottpunkt schaut den Menschen, dessen Persönlichkeit und sein Wesen als Ganzes an. Es geht darum die Motivation und die Antriebskraft des Einzelnen zu analysieren und zu beschreiben, wie der Mensch funktioniert und was er in ein Unternehmen einbringen kann. Es wird geklärt, wo sein Potential ist und wo er sich selbst im Weg steht. Wo sind seine Ressourcen und wo braucht der Mensch Unterstützung, auch im gesundheitlichen Bereich.

Das Analysetool MotivStrukturAnalyse MSA® das wir verwenden, ist dazu ein wertvolles Instrument. Die Dokumentation bringt eine Übersicht und kann jederzeit als Kommunikationsmittel konsultiert werden.

Die Eigenwahrnehmung wird geschult durch die Lesung des Energiesystems. Es soll Klarheit entstehen für das, was wirklich ist. In der outputgesteuerten Geschäfts- und auch Privatwelt, muss die Kausalität verstanden werden vom Endresultat und den Energien und Emotionen die hineinfliessen.

Ottpunkt wendet sich an Privatpersonen, die zu sich finden und sich in  Eigenverantwortung ihrem Leben stellen wollen.

Ottpunkt wendet sich Unternehmensführungen, welche ihren Problemen auf den Grund gehen wollen und sich nicht scheuen hinzusehen, was wirklich ist.

Die Synthese von Persönlichkeitsanalyse, Gruppendynamikanalyse und Gesundheitscheck bietet die einzigartige Möglichkeit Probleme und Sackgassen von Grund auf zu bearbeiten und neue Wege einzuschlagen, um sich nach neue Visionen auszurichten.

Unser Fokus steht auf die Integration von Wirtschaft und Gesundheit.